Effizienzanalyse kritischer Erfolgsfaktoren für den Einsatz der Six-Sigma-Methode
dargestellt am Beispiel der Siemens AG Power Generation Oil & Gas and Industrial Applications

Thomas Münster

Die Six-Sigma-Methode ist eine systematische, ergebnisorientierte Projektmanagement-Methode, die sowohl zur Neuentwicklung als auch zur Optimierung von Produkten und Prozessen eingesetzt wird. Als umfassendes Programm fokussiert sie auf die nahezu fehlerfreie Gestaltung der in den Unternehmen verankerten Prozesse. Ihre Durchschlagskraft erreicht die Methode dadurch, dass sie bei der Steuerung von Wertschöpfungsprozessen die operative Umsetzung der geforderten Qualität mit bekannten Qualitätsmanagement-Methoden und -Instrumenten vorantreibt. Die besondere Leistung der Six-Sigma-Methode besteht darin, Elemente des Qualitätsmanagements zu kombinieren und sie in einem Rahmenkonzept miteinander zu verbinden, um die wesentlichen Kundenanforderungen in allen wichtigen Prozessen zu integrieren und diese gleichzeitig wirtschaftlich aus Unternehmenssicht zu erfüllen.

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Kolumne

Wettbewerbsfaktor Logistikqualität

Götz-Andreas Kemmner

Wer heute ein Produkt kauft, erwartet von diesem weit mehr, als lediglich die Tatsache, dass es zuverlässig funktioniert. Das gilt für die Kundin in der Modeboutique genauso wie die Einkäuferin einer Werkzeugmaschine. Die „klassische“ Produktqualität – also die physische nachhaltige Funktionsfähigkeit eines Artikels – ist fast zum Hygienefaktor geworden. Man nimmt sie ganz selbstverständlich hin, ohne sie zu honorieren. Stimmt dieses Qualitätsmerkmal jedoch nicht, dann ist die Unzufriedenheit groß.

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Video

Mobile Datenverarbeitung in der Produktion

Norbert Gronau

Smarte Objekte und Devices für eine effiziente Produktion nutzen.



Hohe Produktqualität durch qualitätsorientierte Instandhaltungsplanung
Prävention statt Reaktion

Jan C. Aurich, René Malak, Markus Faltin

Der vorliegende Beitrag beschreibt ein zweistufiges Vorgehen mit dem verschleißbedingte Qualitätsprobleme mit einem ausreichend großen zeitlichen Vorlauf erkannt werden. Im ersten Schritt werden die Zustände von Maschinenkomponenten zeitbasiert bestimmt und deren Auswirkungen auf die Qualitätsmerkmale eines Produktes identifiziert. Durch die identifizierten Zusammenhänge können in einem zweiten Schritt verschiedene Instandhaltungsmaßnahmen simuliert werden.

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Industrie 4.0: MES ermöglicht Dezentralisierung

Jürgen Kletti

Auf dem Weg ins Industrie 4.0-Zeitalter stehen Fertigungsunternehmen vor der Herausforderung, die wachsende Komplexität zu beherrschen und gleichzeitig effizienter zu werden. Dezentralität in der Organisation ist hierfür ein zielführender Ansatz – aber dabei wird klar: ohne ein Manufacturing Execution System (MES) funktioniert das nicht! Warum das so ist, ergibt sich aus der Konkretisierung des Zukunftskonzepts MES 4.0.

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Mit Kapazitätssteuerung zur termintreuen Produktion

Peter Krobath

Eine hohe Termintreue als zusätzliches Differenzierungsmerkmal gewinnt für viele Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Einen signifikanten Beitrag zu deren Erreichung kann eine Kapazitätssteuerung leisten, welche durch kurzfristige Kapazitätsanpassungen versucht, Planabweichungen auszugleichen und damit der Entstehung von Rückstand entgegen zu wirken. Nicht zuletzt aufgrund der vergleichsweise geringen Thematisierung in Theorie und Praxis gibt es in der Industrie teilweise noch erheblichen Nachholbedarf, weswegen nachfolgend die notwendigen Grundlagen zur Implementierung erörtert werden.

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