Messevorschau

IT & Business zeigt Industrie-4.0-Anwendungen in Showcases


Smart Glasses und Smart Watches unterstützen Unternehmen in der Produktion. Die Zeiterfassung erfolgt automatisch, sobald ein Mitarbeiter das Betriebsgelände betritt. Das sind nur zwei Anwendungsbeispiele von Industrie 4.0. Täglich kommen neue Möglichkeiten hinzu. Die Messe Stuttgart hat sich als Veranstalter der IT & Business zum Ziel gesetzt, seine Besucher über die aktuelle und kommende Lösungansätze zu informieren, die unter anderem durch Industrie 4.0 oder dem Internet der Dinge möglich werden.

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Flexible Produktionssysteme in der Praxis

Ulrich Berger, Thomas Creutznacher, Raffaello Lepratti und Steffen Lamparter,

Deutschland hat bekanntermaßen einen sehr leistungsstarken Industriesektor, dessen Produkte weltweit nachgefragt werden. Diese Stärke lässt sich aus der guten Kooperation zwischen international agierenden Konzernen und einem breiten Spektrum mittelständischer Unternehmen herleiten. Dabei nimmt das produzierende Gewerbe rund 50 % der deutschen Exporte ein. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren sind dabei die hohen Qualifikationen der Arbeitskräfte, die weltweit bekannte hochgradige Qualität der Produkte, das dynamische Innovationssystem und die hohe Produktivität der Unternehmen. Allerdings stehen diese Unternehmen vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Dazu zählt neben dem steigenden internationalen Wettbewerbsdruck die Notwendigkeit von kontinuierlichen Innovationen, um den Wettbewerbsvorsprung zu verteidigen. Zudem werden die Wertschöpfungsnetze immer komplexer und die Märkte volatiler [1]. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen spielen flexible Produktionssysteme eine immer größere Rolle. Um Flexibilität in einem globalen Wertschöpfungsnetzwerk zu ermöglichen, sind Lösungen notwendig, wie sie auch in der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie formulierten Vision „Industrie 4.0“ adressiert werden. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse einer kooperativen Industriebefragung über flexible Produktionssysteme beschrieben, welche im Kontext des europäischen Forschungsprojekts cPAS durchgeführt wurde. Auf dieser Basis werden Anforderungen und Potenziale einer zunehmenden horizontalen Integration zwischen Unternehmen sowie zwischen Produktionsplanungs- und Laufzeitsystemen diskutiert.

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Methoden zur Bewertung von Flexibilität in der Produktion

Michael F. Zäh, Max von Bredow, Niklas Möller, Bernd Müssig

In den meisten Unternehmen wurde bereits ein Bedarf für Flexibilität in der Produktion identifiziert, aber die Bestimmung des optimalen Maßes an Flexibilität ist immer noch eine große Herausforderung. Modelle, welche Unsicherheiten in der Bewertung berücksichtigen, sind sehr zeitaufwändig und benötigen aufgrund der Komplexität der Aufgabe eine unterstützende Software, welche jedoch oft nur für spezifische Probleme anwendbar ist. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Siemens AG und dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften wurde eine Methode zur Bewertung von Flexibilität in der Produktion entwickelt, welche durch die Software PLANTCALC™ umgesetzt wird.

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Flexibilität

Im Redaktionsvideo erklärt Prof. Gronau, welche Eigenschaften eine flexible Produktion haben sollte und warum Flexibilität um jeden Preis unbezahlbar ist.



Lean Production Controlling

Andreas Syska

Auf dem Weg zur „Schlanken Produktion“ ist es notwendig neue Kennzahlen zu entwickeln, die uns nicht nur nachträgliche Auskunft über die Performance des Produktionssystems geben, sondern die direkt am Ort der Wertschöpfung ansetzen. Im folgenden Beitrag wird ein Konzept für ein Lean Production-Controlling mit Kennzahlen vorgestellt, das auf drei Säulen basiert: der marktseitig wahrgenommenen Performance, den Prozessgrößen und den Treibergrößen.

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Success Story

Effizienter produzieren mit MES HYDRA
Produktivität steigern – Mitarbeiter mitnehmen

Beim Streben nach mehr Effizienz und Produktivität scheitern viele Fertigungsunternehmen an der geringen Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie es der Komponenten- und Systemlieferant ARGO-HYTOS geschafft hat, sich im Rahmen der Einführung eines integrierten Manufacturing Execution Systems (MES) die volle Unterstützung der Mitarbeiter zu sichern.

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Flexible Personaleinsatzplanung
Flexible Prozesse mitarbeiterfreundlich und energieeffizient gestalten

Rico Gujjula, Holger Seidel, Stefanie Kabelitz und Anne Götze

Durch Globalisierung und steigenden Kostendruck sind produzierende Unternehmen gezwungen, ihre Flexibilität zu erhöhen. Dies wird zumeist als große Herausforderung gesehen. Dabei wird vernachlässigt, dass eine flexible Personal- und Schichtplanung mit den richtigen Werkzeugen sowohl eine Befriedigung individueller Bedürfnisse von Mitarbeitern ermöglicht als auch Erfolge aus unternehmerischer Sicht durch die Senkung von Energiekosten erzielen kann.

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Wandlungsfähigkeit in Produktion und Logistik

Norbert Gronau

Die Wandlungsfähigkeit gilt als erstrebenswerte Eigenschaft von Produktionssystemen. Regelmäßig stellt sich jedoch bei Investitionsvorhaben die Frage: wie kann die Vorteilhaftigkeit der Wandlungsfähigkeit nachgewiesen werden? Der Beitrag stellt einen systemorientierten Ansatz der Wandlungsfähigkeit vor und erläutert, wie die Eigenschaften, die zur Wandlungsfähigkeit führen, im Labor nachgewiesen werden können.

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Flexibilität – eine Illusion?

Joachim Althaler, Roland Schmidt, Günter Thaler

Es gibt kaum ein Unternehmen, welches nicht von sich behauptet, in hohem Maße flexibel zu sein. Wo sie vermeintlich noch zu wenig ausgeprägt ist, wird sie vehement als überlebensnotwendig postuliert – die Flexibilität. Sie wird einerseits häufig verwechselt mit der Fähigkeit, unsaubere Prozesse und Schlampigkeiten der Durchführung noch zu kompensieren, andererseits meist assoziiert mit der Bereitschaft bzw. Verpflichtung der Mitarbeiter, Kapazitätsschwankungen abzufedern, woher diese auch immer kommen mögen, häufig mit dem Ziel geringstmöglicher Zusatzkosten.

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Video

Das Netzwerk für Einzelfertiger ist die einzige Interessens- gemeinschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich ausschließlich mit den wirtschaftlichen Heraus- forderungen der rein kundenbezogenen Projekt- fertigung beschäftigt. Erfahren Sie mehr über die Ziele und Aufgaben des Netzwerkes!



Flexibler Mitarbeitereinsatz
Ergebnisse einer deutschlandweiten Unternehmensbefragung

Cynthia Sende, Nathalie Palais, Klaus Moser, Katharina Hasenau

Flexibilität wird zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Befragung deutscher Unternehmen. Mehr als ein Viertel der befragten Unternehmen gaben Flexibilität als ihr wichtigstes Unternehmensziel an. Was dies für die Personalpolitik eines Unternehmens und letztendlich die Mitarbeiter bedeutet, ist Inhalt dieses Beitrags. Der Fokus dieser, im BMBF-Projekt „FlexPro“ durchgeführten Untersuchung, lag sowohl auf der Nutzung verschiedener interner Flexibilisierungsstrategien als auch auf dem Einsatz von externem Personal insbesondere Zeitarbeitnehmern.

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Aufbau von Flexibilitätspotenzialen zur Beherrschung von Supply Chain-Risiken

Wolfgang Kersten, Carolin Singer

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wandeln sich heutzutage auf dynamische und sprunghafte Weise und führen zu einer gestiegenen Unsicherheit sowie zu einem gesteigerten Risiko für die Supply Chain-Partner. Eine erhöhte Supply Chain-Flexibilität gilt laut aktueller Studien nicht nur als Erfolgsfaktor, sondern ist für Unternehmen wesentlich, um am Markt bestehen zu können.
Der vorliegende Beitrag basiert auf ausgewählten Ergebnissen von Expertengesprächen, einer Fokusgruppe sowie einer Kurzbefragung, die den aktuellen Stand der Praxis bzgl. des Supply Chain Risk Managements und der Bedeutung von Flexibilität beleuchten. Im Rahmen eines Vorgehensmodells wird anschließend ein Ansatz vorgestellt, mit dessen Hilfe Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Supply Chain-Flexibilität strukturiert abgeleitet werden können und der als Bestandteil der Risikosteuerung in der Praxis eingesetzt werden kann.

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Nicht billiger, sondern intelligenter produzieren

Christian Weger

Die Migration von Produktionen aus Europa folgt dem Gefälle der Herstellkosten, funktionsfähige Kommunikationssysteme und sichere Logistikleistungen bieten dafür die Rahmenbedingungen. Auch wenn in Zukunft der Lohnkostenvorteil abnimmt, werden doch neue Billiglohnländer entdeckt werden. Die Antwort europäischer Unternehmen darauf kann nicht im immer billigeren Produzieren liegen, sondern nur in einem Ansatz zur Gesamtoptimierung zur Vermeidung von Verschwendung in den Prozessen durch intelligente Lösungen.

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